Firmengeschichte

Diamant Tanzschuhe – Markenprodukte “made in germany” seit 1873

Eberhard Müller legte den Grundstein der Familientradition
Eberhard Müller

Mit der Gründung eines „Geschäftes für die Herstellung von naturgemäßen Schuhen“ am 19. Mai 1873
legte der Schuhmachermeister Eberhard Müller den Grundstein für das Familienunternehmen.

 

Das Ladengeschäft Eberhard Müllers in Frankfurt am Main

 

Sein Ladengeschäft befand sich in Frankfurt am Main, Ziegelgasse 12.

 

Kaiserliches Patent der Angulus-Schuhform
Kaiserliches Patent aus dem Jahre 1913

 

Er fertigte dort, ebenso wie nach ihm sein Sohn Otto Müller Senior,
einen der natürlichen Fußform angepassten Schuh namens „angulus“ (griech. im rechten Winkel).

 

Otto Müller Senior fertigte bereits industriell in Frankfurt am Main
Otto Müller sen.

 

Am 5. September 1938 kaufte Otto Müller Senior die Frankfurter Schuhfabrik Patos
und produzierte selbst Patos- und Angulus-Schuhe.

 

Patos-Schuhfabrik, Frankfurt am Main
Patos-Schuhfabrik, Frankfurt am Main

 

Der Angulus-Schuh wurde auch unter Lizenz in Schweinfurt/Main und in der Schweiz produziert,
was ihn über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt machte.

 

Ein früher Patos-Damenschuh
Patos-Damenschuh

 

Nach dem 2. Weltkrieg, im Mai 1945, trat Otto Müller jun. die Nachfolge an und nahm die Produktion in Frankfurt wieder auf. Mit zum Teil gemieteten Maschinen aber höchst motivierten Mitarbeitern wurden wieder die bewährten Angulus-Schuhe nach „neuestem Chic und neuester Facon“ gefertigt.

 

Otto Müller jun. baute seine eigene Fabrik in Bad Soden am Taunus
Otto Müller jun.

 

Auf der Suche nach einem geeigneten, neuen Firmengelände fand Otto Müller jun. 1957 ein Grundstück
am Rande des Taunus. Die Firma legte den Namen Patos ab und hieß nun Angulus Otto Müller KG.

1958 wurde das Gebäude der Angulus Schuhfabrik bezogen.
Angulus Schuhfabrik, Bad Soden 1959

Bereits im Sommer 1958 konnte die neue Schuhfabrik in Bad Soden bezogen werden.
Von nun an wurden in Bad Soden Braut und Abendschuhe produziert.

Die alte Produktionshalle ist noch heute Teil des Produktionsgeländes
Angulus Produktion, Bad Soden 1959

 

Erste Tanzschuhe wurden 1975 hergestellt und unter dem Namen „Diamant“ entstand eine Tanzschuhkollektion,
die von namhaften deutschen Tänzerinnen und Tänzern mitentwickelt wurde.

Die Firmierung und die Marke wurden 1982 geändert. Von nun an wurden ausschließlich Tanzschuhe produziert.

 

Mit der ausschließlichen Spezialisierung auf Tanzschuhe wurde 1982 die Firmierung

Diamant Schuhfabrik Otto Müller KG

angenommen, die seitdem für ein Qualitätsprodukt steht und globale Anerkennung findet.

 

Die Firma Diamant wird in der 4. Generation von Thomas Otto Müller geleitet.
Thomas Otto Müller

Im Jahre 1979 übernahm Thomas Otto Müller das Familienunternehmen in der 4. Generation. 
Er erlernte sein Handwerk auf dem renommierten italienischen Kolleg ARS Suttoria in Mailand.

Jedes Diamant Schuhmodell trägt Thomas Otto Müllers Handschrift.
Jedes Schuhmodell aus dem Hause Diamant trägt seine Handschrift.


Das Diamant Firmengelände 1996
Das Diamant Firmengelände 1996

 

Durch verbesserte Prozessautomatisierung und dem Einsatz modernster Technik,
werden heute über 80 Modelle angeboten.

Modernste Technik ermöglicht eine Vielzahl an Variationen

Eine Vielfalt von Materialien, Absatzformen und Weiten ermöglicht es 
aus den 80 Modellen mehr als 1000 verschiedenen Variationen zu kreieren.

Trotz High Tech ist viel Hamdarbeit erforderlich

Trotz High-Tech ist der Diamant Tanzschuh noch immer ein Produkt
mit viel Handarbeit und wird in bis zu 40 Arbeitsgängen gefertigt.

Durch die Qualitätskontrolle kommt nur erstklassige Ware

Das geschulte Auge unserer Mitarbeiter trägt dazu bei, dass nur erstklassige Ware unser Haus verlässt.

Thomas Müller:
„Mir liegt es am Herzen die Familientradition der Schuhmanufaktur mit der Tanzschuhproduktion weiterzuführen. Die steigende
Nachfrage und unser treuer Kundenstamm zeigen mir, dass unsere Qualität und Preiskalkulation stimmen. Ich bin froh, dass diese
Tradition auch in der 5. Generation am Standpunkt Bad Soden am Taunus fortgeführt wird.“